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An der Westseite (Markt 17) befand sich die jüdische Synagaoge, ein Bau
von 1929, der die Reichsprogromnacht am 9. November 1938 überstand und
nach dem Krieg für die jüdischen Displaced Persons wieder eingeweiht
werden konnte. Noch bis in die Fünfziger Jahre prägte die Synagoge den
Marktplatz, bevor das Gebäude verkauft und durch mehrere Umbauten zu
einem Möbelhaus, als Kino und zu einem Supermarkt umfunktioniert wurde.
1980 erfolgte der Abriss der noch vorhandenen Restbausubstanz und der
Neubau eines Bürogebäudes an diese Stelle. Eine Gedenktafel erinnert an
die Synagoge, ein Gedenkstein im Fechenbachpark an die jüdische
Gemeinde Dieburgs.
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