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Jeder Stein gibt Menschen mit eingeschränkter Mobilität ein Stück ihrer Selbstständigkeit und Würde zurück!

Am 05.10.2020 habe ich mein Praktikum bei der Behindertenbeauftragten der Stadt Dieburg, Eva Rosenau, begonnen. Dieses absolviere ich im Rahmen meines Studiums der Integrativen Heilpädagogik an der Evangelischen Hochschule Darmstadt.Bis Dezember werde ich sie in ihrer Tätigkeit unterstützen und zusammen planen wir ein inklusionsorientiertes Projekt nach dem Vorbild des Hanauer Projektes „die Lego-Oma“ von Rita Ebel und ihrer Angehörigen. Gemeinsam werden wir bunte Rampen aus Lego-Steinen bauen, die künftig einen barrierefreien „Zugang“ in Gebäude ermöglichen sollen. Sie werden maßgenau für jeden einzelnen Eingang angefertigt und dem jeweiligen Geschäft überreicht. Die Arbeit ist kostenlos und erfolgt ehrenamtlich. Es konnte schon ein kleines Team aus Freiwilligen zusammengestellt werden, aber weitere Interessenten sind eingeladen. Die ca. 16 kg schweren und bis zu 18cm hohen Rampen können keine Aufzüge ersetzen, oder über mehrstufige Treppen „hinweghelfen“, jedoch lenken sie die Aufmerksamkeit auf die häufig unscheinbare Eingangsstufe, die leicht übersehen und zur „Stolperfalle“ werden kann. Insbesondere für die Bürger*Innen der Stadt Dieburg, die aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung auf Mobilitätshilfen angewiesen sind, bedeutet diese Konfrontation mit einer Eingangsstufe, die unfreiwillige Auseinandersetzung mit dem Gefühl der Machtlosigkeit und der Abhängigkeit. Das Lego-Projekt möchte eine von vielen Barrieren in unserer Stadt abbauen und nicht wenigen Bürger*Innen ein Stück ihrer Selbstständigkeit und Würde zurückzugeben. Die Erfahrungen der Hanauer „Lego-Oma“ Rita Ebel zeigen, dass auch Familien mit Kinderwagen, Menschen mit Rollatoren und Lieferanten von den Lego-Rampen profitieren. Für die Umsetzung unseres Projektes sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Diese kann sich in unterschiedlichen Formen zeigen, z.B. in der Teilnahme bei der Anfertigung der Rampen oder als Spender*In der Lego-Steine, der Lego-Grundplatten und des übrigen benötigten Materials, wie Kleber oder Baumatten. Jede Spende – so klein sie auch sein mag – trägt zu der Erreichung des Ziels bei! Spenden können im Rathaus, bei Hörgeräte Bonsel, im Apfelweinhof und hoffentlich auch zukünftig bei jedem Geschäft, das eine Rampe bekommen hat, abgegeben werden. Die Stadt Dieburg und der Verein Barrierefreies Dieburg nehmen zweckgebundene Spenden entgegen und können steuerwirksame Spendenquittungen ausstellen. Wer Interesse oder Fragen zu diesem Projekt hat, kann sich gerne unter der folgenden E-Mail-Adresse bei mir melden. woelfelschneider-tamara@web.de

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