Gärten & Parkanlagen

Gärten & Parkanlagen

Zwei historische Parkanlagen, unzählige Alleen, Grünanlagen, ausgedehnte Wälder mit Naherholungsgebieten und die zahlreichen Wasserläufe der Gersprenz und andere Flüsschen bieten Inseln der Erholung in und um die Stadt.

Die Route der Regionalgärten
Die Route der Regionalgärten ist im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzeptes des Landkreises Darmstadt-Dieburg entstanden. Träger ist der Geo-Naturpark Bergstraße Odenwald.

Verschiedene gärtnerische Projekte, die von Privatpersonen, Vereinen, halböffentlichen und öffentlichen Trägern initiiert, entwickelt und zum Teil bereits realisiert wurden, haben sich zu einem Verbund zusammengefunden. Ziel dieses Netzwerks ist der Informations- und Erfahrungsaustausch sowie die gegenseitige Bewerbung der Stationen.
Dieburg präsentiert in diesem Verbund den Schlossgarten Dieburg und den Klostergarten des Kapuzinerklosters.

Die Natur steigert die Wohnqualität und bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten.
Insgesamt hat alleine die Stadt Dieburg rd. 50 ha Grünflächen zu unterhalten. Hierin sind insbesondere auch die Flächen des Friedhofes, des Schwimmbades, der Parks, der Freizeitflächen, der Feldhecken und des Straßenbegleitgrüns enthalten.

Hier ein paar Flächen und Zahlen

 Freizeitzentrum Spießfeld ca. 54.000 m²
 Freizeitzentrum Wolfgangssee ca. 39.000 m²
 Freizeitzentrum Forsteckweiher ca. 24.000 m²
 Schlossgarten ca. 45.000 m²
 Fechenbach´sche Park ca. 6.000 m²
 Straßenbegleitgrün ca. 20.000 m²
 Feldhecken ca. 17.000 m²
 Bachläufe, Gräben  ca. 40.000 m²
 Bäume  ca. 3.300 Stück 
 Ruhebänke 275 Stück -verteilt auf Stadtgebiet-

Schlossgarten

Die Partien der Parkanlage waren genauestens geplant, um Licht- und Sichteffekte zu erzielen. Dem Besucher boten sich immer neue Perspektiven. Gartenplastiken, Statuen und Gebäude waren wohlüberlegt in das Grün eingefügt. Tempel, Lusthäuser oder antik anmutende Ruinen schmückten den englischen Landschaftsgarten, der zu den frühesten Parks dieses Stils in Deutschland gehörte.

Dort, wo früher die Familie von Groschlag mit illustren Gästen - auch Johann Wolfgang von Goethe (er verbrachte die Silvesternacht 1779 auf 1780 in Dieburg) gehörte dazu - wandelte, finden auch heute Besucher Ruhe und Muße. Erhalten ist die barocke Partie mit dem Obelisken als „Point de Vue", dem Blickpunkt am Ende einer Achse. Die Stadt Dieburg hat die Hauptlindenallee und den Trapezteich bereits nach historischen Plänen sanieren lassen. Weitere Sanierungsabschnitte folgen. Informationen gibt es im Stadtarchiv und in Museum Schloss Fechenbach.

Mehr über die Geschichte und Gestaltung des Schlossgarten kann man auf den Hinweistafeln im Schlossgarten erfahren.

Hauptlindenallee

Trapezteich

Historische Parkanlage

Lage

Fechenbach Park

Der Fechenbach-Park gehörte bis 1939 als Gartenanlage zum Schloss Fechenbach und war eingezäunt. Heute bildet er gepflegten Erholungsraum und das grüne Herz der Stadt. Im Park ist der Verlauf der Stadtmauer aus dem Mittelalter zu sehen, die Wasserpforte, das Törchen zur Gersprenz hin, und der "Bachsprung", eine Sicherung der Gersprenz, die zur Burgbefestigung gehörte, bilden ein malerisches Ensemble. 

Museum Schloss Fechenbach

Stadtmauer mit Mühlturm

Lage

Wolfgangsee

Am westlichen Stadtrand Dieburgs liegt der Wolfgangsee. Der sehr schön und natürlich bewachsene See ist Wohnraum zahlreicher Wasservögel und Fische. Ein Spielplatz verscheucht die Langeweile der Kinder. Hier liegen auch Stationen des naturhistorischen Erlebnisweges durch die Dieburger Flur- und Waldgemarkung der von der Dieburger Naturschutzbund-Ortsgruppe entwickelt und aufgebaut wurde. 

Friedhof Dieburg

Der Dieburger Friedhof ist äußerst weitläufig mit lockerem altem Baumbestand, so dass ein Friedhofsrundgang durchaus die Qualität eines Parkbesuchs hat. Regelhaft angelegte Umfassungs- und Vogelhecken, Alleen und Ziergehölze werden ergänzt von Grabbepflanzungen, die ihre Grabstellen weit überdauern. Dies führt mittlerweile zu einem Baumbestand, der den Vergleich mit einem Botanischen Garten nicht scheuen muss. Neben typischen Friedhofspflanzen stehen dort exotische Pflanzen wie Kaukasischen Flügelnuss, Amberbaum und Ginkgo biloba sowie Trompetenbaum und viele mehr. 

Am Dieburger Friedhof befindet sich ein großzügig angelegter Eingangsbereich mit historischer Toranlage von 1894. Eine alleenartige Haupterschließungsachse richtet den Blick der Besucher auf das große Friedhofskreuz. Die katholischen Wurzeln des Friedhofs sind deutlich spürbar. Durch das Auflösen der Gräber nach Ablauf der Nutzungsrechte haben nur wenige Grabdenkmale die Zeit überstanden. Dazu gehören die Gräber der Schwestern vom Göttlichen Erlöser, die im Spital und später , bis 1985, im Dieburger St. Rochus Krankenhaus tätig waren. Unweit hiervon liegen die Gräber des Dieburger Kapuzinerordens, der zwischen 1692 und 2021 in Dieburg ansässig war. Ein eigener Grabgarten, eingefasst von einem geschmiedeten Zaun, ist den in Dieburg verstorbenen katholischen Geistlichen vorbehalten.

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