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Stadtbibliothek
„Buchtipps aus der Stadtbibliothek“
Die Stadtbibliothek Dieburg ist vergangenen Monat mit der neuen Rubrik „Buchtipps aus der Stadtbibliothek“ an den Start gegangen. Dabei stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre ganz persönlichen Lieblingsbücher aus dem Bestand vor, um Leserinnen und Leser zu inspirieren. Im März teilt Udo Eßwein, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Bibliothek, seine drei Leselieblinge:
In seinem Thriller „Eden – Wenn das Sterben beginnt“ beschreibt der Autor Marc Elsberg die Gefahren der globalen Umweltkatastrophe und deren Auswirkungen auf die Menschheit. Der Roman bietet eine spannende und beängstigende Geschichte, die die Verantwortung der Wissenschaft, Politik und Gesellschaft für den Erhalt der Umwelt betont. Elsberg verbindet wissenschaftliche Fakten mit realistischen Handlungen, um die Gefahren menschlicher Umweltschädigung in ihren globalen Wechselwirkungen zu zeigen. „Der Roman ist nicht nur spannend, sondern auch ein Warnruf gegen die Ignoranz, die zu einer globalen Katastrophe führen kann. Wem Marc Elsbergs ‚Blackout‘ gefallen hat, wird mit ‚Eden‘ seine Freude haben. Alle anderen können einen Thriller lesen, der Spaß macht und sich gut lesen lässt“, so das Fazit von Udo Eßwein.
Die nächste Empfehlung ist das Sachbuch „Die Schlafwandler“ von Christopher Clark: Dies ist ein Buch, das die Ursachen des Ersten Weltkriegs erforscht und die politischen Entscheidungen, die zur Eskalation des Konflikts führten, in einem umfassenden Blick auf die europäische Politik untersucht. Clark argumentiert, dass der Grund des Krieges bei einer Vielzahl von Faktoren und Entscheidungen liegt, die in einer komplexen Welt von Beziehungen und Konflikten entstanden sind. Das Buch bietet eine kritische Prüfung der These, dass Deutschland die Hauptschuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs trägt, und stellt die Akteure in den Mittelpunkt, die in den Jahrzehnten zuvor in Europas Hauptstädten die Außenpolitik bestimmten. „Clarks Buch ist ein Werk, das die Schwerpunkte in der Geschichtsschreibung neu verteilt und neue Erkenntnisse über die politischen Entwicklungen in Europa vor dem Krieg sammelt. Man kann hier als Leser auch Parallelen zu unserer aktuellen Situation ziehen. Wer Christopher Clarks TV-Dokumentationen kennt, der wird sich auf dieses Buch freuen“, so Udo Eßwein.
Der dritte Tipp von Udo Eßwein ist eine Lektüre aus der Onleihe, die die analoge Bibliothek um eine digitale Variante ergänzt. Hier findet der Leser so einiges, was in der analogen Bibliothek nur schwach vertreten ist – wie etwa das Feld der Lyrik. Eßweins Tipp ist ein Werk aus der Feder seiner Lieblingsdichterin Mascha Kaleko: „Das lyrische Stenogrammheft“ – ihr berühmtestes und meistgelesenes Werk. Kaleko fängt das Berliner Großstadtleben ein, ihre Gedichte sind lebensklug, humorvoll und nachdenklich, und die Mischung aus Witz und Melancholie spricht auch heutige Leser an. „Mascha Kaleko zu lesen bedeutet, eine poetische Stimme zu entdecken, die leicht, tief, witzig, melancholisch, historisch und zeitlos ist. Ihre Gedichte wirken modern, weil sie ohne Pathos auskommen und dennoch berühren. Vertrauen Sie mir und lesen Sie Mascha Kaleko“, so die klare Empfehlung.
