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Sicherheit & Ordnung
Mehr Präsenz, Ansprechbarkeit und Nähe vor Ort
Die Stadt Dieburg freut sich, zwei neue Ehrenamtliche im Freiwilligen Polizeidienst (FPolD) begrüßen zu dürfen. Die beiden Polizeihelferinnen Maike Peters und Nadine Groh-Pichon haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und unterstützen ab sofort das bestehende Team. Gemeinsam mit Aysun Obay (seit 2022), Stavros Tsakas (seit 2023), Thomas Müller (seit 2023) sowie Gründungsmitglied Björn Grimm, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert, sind nun insgesamt sechs Polizeihelferinnen und -helfer im Stadtgebiet im Einsatz.
Der Freiwillige Polizeidienst trägt seit seiner Einführung im Jahr 2006 maßgeblich zur Stärkung der Sicherheit in Dieburg bei. Die Ehrenamtlichen erhöhen die Präsenz im öffentlichen Raum, sind direkte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Bevölkerung und unterstützen die Polizeibehörden bei wichtigen präventiven Aufgaben. Ob bei Großveranstaltungen wie Martinsmarkt oder Fastnacht, am Bahnhof, an Schulen oder in der Fußgängerzone – die Freiwilligen sind überwiegend zu Fuß unterwegs, sichtbar, ansprechbar, informieren und greifen mögliche Konflikte frühzeitig auf.
„Oft geht es um ganz praktische Fragen“
Anliegen und Anregungen aus Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern geben die Polizeihelfer an die Polizei oder das Ordnungsamt der Stadt weiter. „Oft geht es um ganz praktische Fragen – etwa zur Parkplatzsuche oder nach dem Weg. Aber auch Themen wie Einbruchschutz, der sogenannte Enkeltrick oder die sichere Fahrradabstellung beschäftigen die Menschen“, berichtet Aysun Obay, die Bürgerinnen und Bürgern zusätzlich in türkischer Sprache weiterhelfen kann.
Polizeihauptkommissar Michael Becker, der als „Schutzmann vor Ort“ eng mit dem Freiwilligen Polizeidienst zusammenarbeitet, freut sich über die personelle Verstärkung: „Der Freiwillige Polizeidienst ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Polizei, Stadt sowie der Bürgerschaft – und für uns als Polizei eine enorme Unterstützung. Die Menschen schätzen die Polizeihelfer sehr, weil sie präsent sind, sich Zeit nehmen und ein offenes Ohr für Probleme haben.“
Auch Bürgermeister Frank Haus betont die Bedeutung des Engagements: „Ich danke unseren beiden neuen Polizeihelferinnen ebenso wie den erfahrenen Mitgliedern des Freiwilligen Polizeidienstes für ihre Bereitschaft, einen Teil ihrer Freizeit in den Dienst unserer Stadt zu stellen. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag, um das subjektive wie auch das objektive Sicherheitsempfinden in Dieburg zu stärken. Dieses Engagement – neben einem regulären Beruf – ist alles andere als selbstverständlich und verdient höchste Anerkennung.“

Hessenweit engagieren sich fast 300 Bürgerinnen und Bürger in knapp 100 Städten und Gemeinden im Freiwilligen Polizeidienst. Die Polizeihelferinnen und -helfer stehen in einem besonderen öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis und verfügen im Rahmen ihrer Befugnisse über Rechte und Pflichten von Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten. Die Anwendung unmittelbaren Zwangs – etwa durch Waffen oder Hilfsmittel körperlicher Gewalt – ist ihnen jedoch nicht gestattet.
Ihre Ausstattung umfasst eine funktionale Uniform, die der des Polizeivollzugsdienstes ähnelt und deutlich mit dem Schriftzug „Freiwilliger Polizeidienst“ gekennzeichnet ist. Vor Aufnahme ihres Dienstes absolvieren die Ehrenamtlichen eine 50-stündige Ausbildung bei der Polizei. Neben rechtlichen Grundlagen stehen Themen wie Eigensicherung, Gesprächsführung und der Umgang mit alltäglichen Einsatzsituationen im Mittelpunkt. Für ihr Engagement erhalten die Freiwilligen eine Aufwandsentschädigung von sieben Euro pro Stunde und leisten in der Regel bis zu 25 Stunden pro Monat.
