Kinder & Jugend

Die Ritter sind los im Park von Schloss Fechenbach!


Eine spannende Entdeckungsreise ins Mittelalter erwartete die Kinder der diesjährigen Dieburger Ferienspiele im Museum Schloss Fechenbach. Gemeinsam mit Museumsmitarbeiterin Hannelore Stuckert erkundeten sie die Ausstellungsräume und erfuhren, wie die Menschen im mittelalterlichen Dieburg lebten. Dabei entdeckten sie verborgene Schätze, hörten Geschichten über längst verschwundene Gassen und lernten anhand des Stadtmodells viel Wissenswertes über das Leben in vergangenen Jahrhunderten.

 Im Museum erkundeten die Kinder mit Museumsmitarbeiterin Hannelore Stuckert die Ausstellungsräume. Foto: Stadt Dieburg

Seit vielen Jahren gehört das Museum Schloss Fechenbach fest zum Programm der Dieburger Ferienspiele. Auch in diesem Sommer waren die Ferienspielgruppen zu Gast in der städtischen Einrichtung. Die Besuche vermitteln nicht nur auf spielerische Weise Geschichte und Kultur, sondern bieten den Kindern auch erste Einblicke ins kulturelle Angebot ihrer Heimatstadt – und wecken vielleicht die Lust auf einen späteren Familienbesuch.

Eine besondere Überraschung erwartete die Kinder und ihre Betreuerinnen und Betreuer anschließend im Fechenbachpark: Dort wurden sie von Ritter Gero von Wolfenstein (Jochen Gebert) und seinem Knappen Volker von Wolfenstein (Volker Gebert) empfangen, die sie mit auf eine Zeitreise in die Welt des Rittertums nahmen. Wie wurde man eigentlich Ritter? Welche Aufgaben musste ein Knappe erfüllen? Antworten auf diese Fragen gab es nicht nur in spannenden Erzählungen – die Kinder konnten ihr Geschick auch selbst unter Beweis stellen.

Im Fechenbachpark galt es, beim Ringe-Stechen seine Geschicklichkeit zu beweisen und so die Ritterprüfung abzulegen. Fotos: Stadt Dieburg

Bei einer „echten“ Knappen-Prüfung ging es zunächst zum Ringe-Stechen: Auf einer Schubkarre fahrend mussten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ruhiger Hand die Ringe treffen. Anschließend wartete beim Schwertkampf das direkte Duell. 

Mit viel Begeisterung und großem Einsatz meisterten die meisten Kinder die Herausforderungen und durften sich am Ende stolz als „geprüfte Knappen“ fühlen.