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Bauen
Sanierung der Albinistraße ist abgeschlossen
Deutlich schneller als geplant ist die umfassende Sanierung der Albinistraße abgeschlossen worden: Nach nur einem Jahr Bauzeit präsentiert sich die Straße nun mit neuen, hellen Pflastersteinen, mehr Grün, verbesserter Barrierefreiheit und verkehrsberuhigenden Maßnahmen. Die Durchfahrt für den Verkehr ist bereits möglich, und ab Montag, 1. Juni 2026, werden auch die Bushaltestellen „Landratsamt“ wieder regulär angefahren.
Bei den Bauarbeiten, die im Juli 2025 begonnen hatten, wurden zunächst die unterirdischen Versorgungsleitungen erneuert, wobei neben den Abwasserkanälen auch Wasser-, Strom- und Gasleitungen modernisiert wurden. Außerdem wurde in diesem Zuge auch die Glasfaserinfrastruktur geschaffen. Zu Beginn der Bauarbeiten war auch die Darmstädter Straße betroffen, in der ein größer dimensionierter Kanal verlegt wurde, um die Abwasserentsorgung in diesem Bereich zu verbessern. Anschließend folgte die Erneuerung des Kanals in der Albinistraße im gesamten Abschnitt bis zur Straße „Am Wall“.
Pflanzinseln mit Bäumen
Zu Beginn dieses Jahres startete dann die Neugestaltung der Fahrbahn, die von bislang sieben auf künftig sechs Meter verschmälert wurde, um den Verkehr zu beruhigen, ohne den Linienbusverkehr einzuschränken. Drei neue Pflanzinseln verengen die Straße jetzt punktuell auf 3,75 Meter und tragen zusätzlich zur Geschwindigkeitsreduzierung bei, zwei weitere Bäume wird es im Gehweg-Bereich an einer der Bushaltestellen am Landratsamt geben. Gepflanzt werden die vorgesehenen Schwedischen Sommerlinden allerdings erst im Herbst, da die jungen Bäume in den Sommermonaten einen hohen Bewässerungsbedarf hätten und empfindlich auf Hitze reagieren.
Sinuswellen zur Verkehrsberuhigung
Zur weiteren Verkehrsberuhigung wurden sogenannte „Sinuswellen“ eingebaut – sanfte Fahrbahnschwellen, die langsameres Fahren fördern. Vor dem Seniorenheim Haus Priska wurde die Fahrbahn auf Gehwegniveau angehoben, so dass Bewohnerinnen und Bewohner die Straße dort nun barrierefrei überqueren können.
Auch die Gehwege wurden verbessert: Der durch die schmalere Fahrbahn gewonnene Platz kommt auf der Westseite den Fußgängern zugute – dort misst der Gehweg nun mindestens 2,50 Meter. Auf der Ostseite bleibt die Breite wie bisher bei 1,40 Metern. Zusätzlich wurde der Einmündungsbereich zur Straße „Am Wall“ barrierefrei gestaltet, sodass Fußgängerinnen und Fußgänger nun leichter zur Brücke in Richtung Landratsamt gelangen.
Barrierefreiheit an den Bushaltestellen
Modernisiert wurden außerdem die Bushaltestellen „Landratsamt“ in beiden Fahrtrichtungen: Ein neuer Bordsteinverlauf ermöglicht es den Bussen künftig, geradlinig auf die Brücke zum Landratsamt zuzufahren – zugleich wurde der Gehweg in diesem Bereich deutlich verbreitert.
