- Rathaus & Politik
- Leben & Erleben
- Mein Dieburg
- Stadtportrait & Geschichte
- Sehenswertes & Führungen
- Veranstaltungskalender
- Mitmachen & Beteiligen
- Fluglärm
- Anregungs- und Ereignismelder (AEM)
- Sicherheitsinitiative KOMPASS
- Straßenpoller Fußgängerzone
- Mobilitätsangebot
- Fahrradfreundliches Dieburg
- Abfall & Entsorgung
- Sicherheit & Ordnung
- Städtepartnerschaften
- Dieburger*in des Jahres
- Trinkbrunnen und Refill-Stationen
- Kinder & Bildung
- Freizeit & Kultur
- Soziales & Inklusion
- Mein Dieburg
- Nachhaltigkeit
- Wirtschaft & Stadtentwicklung
Umwelt
Weiterhin hohe Waldbrandgefahr: Land Hessen ruft Alarmstufe A aus
Das Hessische Forstministerium hat die Alarmstufe A ausgerufen. Sie ist die erste von zwei Alarmstufen und bedeutet, dass in Hessen oder Teilen des Landes eine fortgesetzt hohe Waldbrandgefahr besteht. Mit der Alarmstufe A werden beispielsweise besonders gefährdete Waldgebiete verstärkt überwacht. Die Forstverwaltung stellt zudem ihre technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen.
Besondere Vorsicht in Wald und Flur
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg bittet alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Vorsicht. Bereits kleine Unachtsamkeiten können ausreichen, um trockenes Gras, Laub oder Unterholz zu entzünden. „Die Lage ist ernst: Ausgetrocknete Böden und Vegetation können schon durch eine einzige weggeworfene Zigarette oder ein falsch abgestelltes Fahrzeug in Brand geraten. Deshalb appelliere ich an alle Bürgerinnen und Bürger, die geltenden Verbote konsequent zu beachten und durch umsichtiges Verhalten dazu beizutragen, Brände gar nicht erst entstehen zu lassen“, appelliert Landrat Klaus Peter Schellhaas.
Kreisbrandinspektor Matthias Maurer-Hardt ergänzt: „Der Einsatz in Seeheim-Jugenheim in der Nacht von Sonntag auf Montag hat gezeigt, wie schnell sich ein Feuer unter den derzeitigen Bedingungen ausbreiten kann. Wir beobachten die Lage fortlaufend und passen unsere Einsatzplanung bei Bedarf an. Entscheidend ist, dass Rauch und Feuer früh über die 112 gemeldet werden.“
Rauchen und offenes Feuer sind verboten
Im Wald sind Rauchen und offenes Feuer verboten. Zigarettenkippen dürfen keinesfalls achtlos weggeworfen werden. Dies gilt auch entlang von Straßen, da weggeworfene Zigaretten trockenes Gras entzünden können.
Ausgewiesene Grillstellen dürfen nur genutzt werden, sofern sie nicht gesperrt sind. Bestehende Einschränkungen und Sperrungen müssen unbedingt beachtet werden. Je nach örtlicher Gefahrenlage können Grillplätze, Waldwege oder Waldflächen vorübergehend geschlossen werden. Fahrzeuge dürfen nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Heiße Fahrzeugteile können trockenen Bodenbewuchs entzünden. Zufahrtswege zu Wäldern und Wiesen müssen für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge freigehalten werden.
Wer Feuer oder eine Rauchentwicklung entdeckt, sollte sofort die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmieren. Eine möglichst genaue Ortsbeschreibung hilft den Einsatzkräften, den Brandort schnell zu erreichen. Hilfreich sind beispielsweise die Nummer eines Rettungspunkts, bekannte Parkplätze, Wegekreuzungen oder andere markante Orientierungspunkte.
